Nachbar*innen lieben besonders den Namen von Bengü!

Nachbar*innen lieben Bengüs Namen so sehr, dass sie das Namenskärtchen von Bengü immer wieder aus der Klingelanlage rausnehmen und einstecken.

Vielleicht bringt das Namenskärtchen Glück, oder es macht glücklich? Bengü weiß es nicht. Weil aber das Namenskärtchen in der Anlage fehlte, konnten Pakete nicht geliefert werden und Bengüs Freund*innen wussten nicht, wo sie klingelt sollten..

Dann  hatte Bengü aber eine Idee, damit Pakete und Freund*innen ankommen und alle Nachbar*innen sich mit Bengü-Namenskärtchen versorgen können…DSC_0445

Nachber*innen lieben Bengü, Mathematik und Symbole!

Gestern war ein besonderer Tag. Bengü fand im Briefkasten, gemalt auf ein Stück Papier, drei große Pluszeichen. Bengü hat sich über die Post sehr gefreut 🙂

Mathematik ist nämlich seine Leidenschaft und er findet es toll, dass auch seine Nachbar*innen sich für die wunderschöne Welt der Mathematik interessieren.

Übrigens ist das Pluszeichen Bengü´s mathematischer LieblingsOperator, ob dass seine Nachbar*innen wussten? Bengü liebt auch mathematische Rätsel, stellen die drei Pluszeichen vielleicht ein Rätsel dar? Er weiß es nicht.

Bengü´s Freund sagt, die drei Pluszeichen könnten auch als Symbole für „gut“ oder „Zustimmung“ stehen.  Bengü´s Freund bekommt oft Post mit Symbolen. Er freut sich darüber riesig, denn er liebt Symbole und zudem sind es oft Glückssymbole. Glück bringen, würden ihm sie tatsächlich, obwohl andere meinen, dass diese Symbole vielen vielen Menschen eher Unglück gebracht haben.

Glückssymbol.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Swastika)

Als Symbol soll also das Pluszeichen für gut und Zustimmung stehen. Dann könnten die drei Pluszeichen bedeuten:

Gut, Gut, Gut, oder

Zustimmung, Zustimmung, Zustimmung, oder

Gut, Zustimmung, Gut, oder

Gut, Zustimmung, Zustimmung, oder

Zustimmung, gut, Zustimmung, oder

Zustimmung, Zustimmung, Gut.

Nachbar*innen werden Bengü noch mehr lieben! (Tuwuh II)

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Bengü hat sich in den letzten Wochen viel Mühe gegeben.  Er stellte sich immer mit seinem Namen vor und gab zur Begrüßung stets seine Hand. Manche, wie der Pizza-Bote und der AFD-Stand-Betreuer, fanden das aber garnicht gut 😦    Andere, wie der nette Mann  von den Zeugen Jehovas und der lustige Bahnhofs-Mann, fanden das super! Der Bahnhofs-Mann drückte sogar Bengü dafür und schenkte ihm ein Bild von seiner Katze.

Bengü war auch in den letzten Wochen nicht Burka! Er warnte auch seine Freund*innen davor! Statt Burka, war er ein aufgeklärter Patriot, denn der Innenminister sagt: „Wir sind aufgeklärte Patrioten“. Und wie alle wissen, hört Bengü auf den lieben Herrn Innenminister (Obwohl Bengü nicht weiß, woran sich ein aufgeklärter Patriot von einem nicht augeklärten Patrioten unterscheidet).

Der liebe Herr Innenminister sagt auch, dass „wir Erben der Geschichte sind“.

Und als Erben der Geschichte wissen wir: Mit Patriotismus haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir haben doch eine wunderbare Tradition des Patriotismus geerbt?

PS; Heute ist der Geburtstag von Gilbert Baker (https://de.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Baker_(K%C3%BCnstler). Gilbert hat eine schöne bunte RegenbogenFlagge entworfen und das Bild oben, passt irgendwie zu seiner Flagge

Nachbar*innen werden Bengü noch mehr lieben!

Bengü freut sich sehr, er hat nämlich die 10 Grundsätze der deutschen LeiDkultur gelesen. Endlich weiß Bengü, wie sich´s hier zu Lande gehört! Vielen Dank, lieber Herr Innenminister de Maiziére 🙂

Bengü nimmt die 10 Aspekte des Herrn Innenministers sehr ernst!  Obwohl er nicht genau weiß, was der Innenminister genau meint, wenn er schreibt,  dass es da etwas gibt „was uns im Innersten zusammenhält, was uns ausmacht und was uns von anderen unterscheidet“.

Das hört sich sehr geheimnisvoll und mysteriös an. Bengü würde gerne wissen, was dieses Etwas ist. Eine mystische Kraft vielleicht? Er weiß es leider nicht 😦 ist aber sehr neugierig.

Vielleicht kann Bengü das Geheimnis lüften, wenn er sich an die 10 Gebote / Aspekte hält. Dann wird er bestimmt auch von seinen Nachbar*innen noch mehr geliebt!

Deshalb nimmt er sich  vor, ab sofort immer seinen Namen zu nennen und zur Begrüßung jedem die Hand zu geben. Er wird auch weiterhin sein Gesicht zeigen, das kann er besonders gut!

Außerdem wird Bengü klarstellen, dass er nicht Burka ist! Burka ist bestimmt nichts Nettes, sonst wären wir doch alle Burka! Bengü war nie Burka! Und wenn Bengü Burka wäre, wäre er jetzt nicht mehr Burka, weil er sich an das Gebot halten würde! Falls er mal Burka gewesen ist, dann war das bestimmt nicht mit Absicht!

Bengü wird auch Leistung fordern, denn Leistung und Qualität bringen Wohlstand. Bengü hat Leistung und Qualität nicht so viel Wohlstand gebracht, aber damit andere mehr Wohlstand haben, wird Bengü mehr Leistung und Qualität bringen!

Heute hat Bengü schon genügend Leistung erbracht. Er wird noch darüber nachdenken, wie er die übrigen Gebote befolgen wird! Er wartet außerdem ungeduldig darauf, den Nachbar*innen zu zeigen, wie gut er sich an die Gebote hält!

Ist doch ganz einfach, Gesicht zeigen, Hand geben, Leistung fordern und nicht Burka sein, auch wenn andere zu Bengü Burka sind!

 

Nachbar*innen lieben Bengü so sehr, dass sie ihm aus der Seele sprechen!

Abschieben und ausbürgern!

Bengüs Nachbar*innen meinen, wer in unserem Land lebt, Demokratie und Freiheit genießt, darf nicht gegen unsere Werte stimmen! Solchen Menschen müsse man die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen und dann abschieben.

Der Meinung ist auch Bengü! Außerdem freut sich Bengü darüber, dass Nachbar*innen mutig und tapfer die Wahrheit aussprechen. Es ist echt erschreckend, dass alleine in Berlin  231.492 Menschen gegen unsere Werte für Nationalismus und Populismus gestimmt haben 😦

Obwohl Nachbar*innen Bengü aus der Seele sprechen, weiß aber Bengü nicht, welches Land so viele … aufnehmen würde. Und welche Staatsangehörigkeit sollen die vielen Menschen nach der Ausbürgerung bekommen?

Naja, auf jeden Fall würde Bengü die Afd und die Afd-Wähler*innen nicht vermissen!

 

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PS: Das Bild passt nicht so ganz zum Text, aber Bengü liebt es und wollte es deshalb mit euch teilen!

Nachbar*innen lieben Bengü so sehr, dass sie mit Bengü feiern wollen!

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Bengüs Vermieter*in ist auch aufgefallen, dass weiterhin Bengüs Namenskärtchen aus der Klingelanlage verschwindet.

Die Vermieter*in sagt, das sei nicht nett!

Ihr seien auch „andere nicht nette Sachen“ aufgefallen und deshalb solle Bengü  unbedingt zu dem Antidiskriminierungsbeauftragten gehen.                                               Der Antidiskriminierungsbeauftrager im Bezirk sei ein Herr, der sich darum kümmert, dass alle nett zueinander sind. Bengü war da! Obwohl Bengü nicht verstehen konnte, warum er dahin musste. Bengü ist doch immer nett…

Ein wirklich netter Mann ist der Antidiskriminuerngsbeauftragter auch und er liebt das Wort Vielfalt. Bengüs Freundin sagt, er sei die VielfaltsPolizei. Und er sagt, dass die Nachbar*innen sich nicht nett verhalten würden. Und auch, wenn sie Bengüs Namen lieben, dürften sie Bengüs Namenskärtchen nicht aus der Klingelanlage rausnehmen. Die Vermieterin hätte ihr auch was von „den anderen nicht netten Sachen“ erzählt.

Die Nachbar*innen seien zu Bengü nicht nett, weil sie ihn nicht richtig kennen. Bengü solle doch alle einladen, zu einer Feier, oder zu einem Umtrunk.

Jetzt weiß Bengü Bescheid! Die Nachbar*innen lieben Bengü so sehr, dass sie mit Bengü feiern wollen. Deshalb machen sie auch, bis sie die Feier bekommen, „nicht nette Sachen“.

Bengü freut sich schon auf die Feier mit den Nachbar*innen und Freund*innen. Besonders werden sich Bengüs Freund*innen aus der Afrodeutschen Tromelgruppe und vom Schwulen- und Lesbenverband freuen. Sie lieben es zu feiern!